2025 wird Digitales Marketing noch dynamischer und vielseitiger denn je. Abhängig von der jeweiligen Branche werden Unternehmen unterschiedliche Schwerpunkte setzen, um Kunden gezielt zu erreichen und sich von der Konkurrenz abzuheben. Was erfolgreiche Unternehmen auszeichnet und welche Strategien dahinterstecken, zeigt der aktuelle Report Digital Marketing Benchmarks 2024.
Im Jahr 2023 hatten viele Unternehmen in der DACH-Region ihre Marketingaktivitäten deutlich zurückgefahren – um ganze 25 Prozent. Doch es zeigt sich ein positiver Trend: Das Engagement ist auf allen Kanälen um fünf Prozent gestiegen. Besonders B2B-Unternehmen (Business-to-Business) haben ihre Digital-Marketing-Aktivitäten um elf Prozent gesteigert, was die zunehmende Bedeutung der digitalen Kommunikation im B2B-Segment unterstreicht. Auch Markenhersteller konnten einen Zuwachs von fünf Prozent verzeichnen. Einzig der Finanzsektor verzeichnete einen Rückgang um elf Prozent, was darauf hindeutet, dass Digitales Marketing in dieser Branche aktuell weniger im Fokus steht.
In den letzten Jahren haben sich Unternehmen im Digitalen Marketing oft auf wenige Schlüsselkanäle konzentriert. Jetzt schwenkt das Pendel wieder in Richtung eines ganzheitlicheren Ansatzes. Diese Entwicklung ist zweifellos der richtige Weg, bringt jedoch auch neue Herausforderungen mit sich. Die Vielzahl an Kommunikationskanälen effizient zu nutzen, ohne die bewährten Wege zu vernachlässigen, bleibt eine der größten Aufgaben für Unternehmen.
Torsten Schwarz, Geschäftsführer von Absolit betont, dass es vor allem darauf ankommt, den Zugang zu den „reizüberfluteten“ Kunden zu wahren und dabei kanalübergreifend aktiv zu sein. Genau das ist derzeit die größte Herausforderung für Marketingabteilungen vieler Unternehmen.
Der Report „Digital Marketing Benchmarks 2024“ zeigt, dass der Lebensmitteleinzelhändler Rewe als Spitzenreiter im Digitalen Marketing agiert, gefolgt von der Deutschen Bahn und dem Discounter Lidl. Der sogenannte Digital-Index zeigt, dass besonders Paketzusteller aus dem B2B-Segment sowie Teleshopping-Anbieter mit einem Digital Index von 95 ganz vorne liegen.
B2B-Unternehmen setzen laut der Studie vor allem auf organische Kanäle: 70 Prozent der Investitionen fließen in E-Mail-Marketing, Social Media und SEO statt in bezahlte Werbung. Markenhersteller folgen diesem Beispiel und bevorzugen zu 60 Prozent organische Wege der Vermarktung. IT-Unternehmen hingegen setzen stärker auf bezahlte Werbung – ein Trend, der durch das Wachstum des Paid Advertising um 14 Prozent unterstützt wird.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Reports ist, dass eine ausgewogene Kombination aus bezahlten und organischen Ansätzen die effektivste Strategie darstellt. Bezahlte Kanäle werden auch in Zukunft kurzfristige Reichweite und präzise Zielgruppenansprache ermöglichen, während organische Maßnahmen langfristig Vertrauen und Markenbindung fördern.
Multichannel-Marketing wird sich als Standard etablieren, da Kunden das Internet längst nicht mehr nur über einen einzigen Kanal nutzen. 68 Prozent der erhobenen Unternehmen haben erkannt, dass sie mit einem Multichannel-Ansatz ihre Sichtbarkeit deutlich erhöhen können. Besonders im IT- und Beratungssektor ist die Multichannel-Strategie stark verbreitet, mit einem Wachstum von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Markenhersteller und Finanzdienstleister werden ihre Multichannel-Aktivitäten ausbauen, da das volle Potenzial in diesem Bereich sicherlich noch nicht ausgeschöpft ist.
Social Media bleibt eine der tragenden Säulen im Digitalen Marketing, wie auch der Report zeigt. Die Interaktionsraten auf diesen Plattformen sind jedoch gesunken. Nur 20 Prozent der Unternehmen verzeichnen eine Steigerung ihrer Social-Media-Aktivitäten, während 60 Prozent einen deutlichen Rückgang melden. Die Gründe dafür sind vielfältig: Es fällt den Unternehmen zunehmend schwer, kreative und ansprechende Inhalte zu produzieren, die das Interesse der Nutzer wecken. Zudem führt der zunehmende Monetarisierungsdruck der Plattformen dazu, dass bezahlte Inhalte bevorzugt werden und organische Posts an Sichtbarkeit verlieren.
Ein Ansatz für 2025 besteht darin, die Sichtbarkeit unabhängig von den Algorithmen der Plattformen zu erhöhen, zum Beispiel durch „Mund-zu-Mund-Propaganda“. Influencer Marketing wird hier eine zentrale Rolle spielen. Sowohl Micro-Influencer mit einer kleinen, aber loyalen Followerbasis als auch Corporate-Influencer aus den eigenen Reihen können eine authentische Verbindung zur Zielgruppe herstellen. Besonders im B2B-Bereich bieten sich hier große Chancen, wie auch die Studie betont.
Digitales Marketing wird auch 2025 ein hoch dynamisches Feld sein, das ständige Anpassung und Flexibilität erfordert. Der Trend geht zu einem ganzheitlichen Ansatz, der bezahlte und organische Maßnahmen kombiniert und kanalübergreifend agiert.
Unternehmen werden neue Wege finden müssen, um die Überflutung der Kunden durch Werbung zu durchbrechen und relevante, ansprechende Inhalte zu liefern.
Wenn auch dein Unternehmen am Puls der Zeit sein soll
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